TSV Firnhaberau – SG Thierhaupten/Münster (3:0) 4:1
Die SG Thierhaupten/Münster hat das Auswärtsspiel beim TSV Firnhaberau mit 1:4 verloren. Die Kombination von Dauerregen und Kunstrasen stellte vergangenes Wochenende eine besondere Herausforderung dar. Ausschlaggebend für die Niederlage war vor allem die erste Halbzeit, in der die Gastgeber ihre Chancen konsequent nutzten.
Die Partie begann eigentlich ganz vielversprechend für die Spielgemeinschaft. In der Anfangsphase war man die spielbestimmende Mannschaft und hatte den Tabellenführer ganz gut im Griff. Das änderte sich leider ab der 10. Minute: Der TSV Firnhaberau ging mehr oder weniger aus dem Nichts mit 1:0 in Führung. Das Gegentor zeigte seine Wirkung und nur fünf Minuten später verhinderte SG-Torhüter Jan Fischer mit einer Parade einen weiteren Gegentreffer (15. Minute).
Direkt im Anschluss führte jedoch ein Fehler im eigenen Spielaufbau zum nächsten Gegentor: Gegen den Flachschuss aus zehn Metern war Fischer chancenlos (2:0, 16. Min.). Noch vor der Pause bauten die Gastgeber die Führung auf 3:0 aus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kam die SG besser ins Spiel und erarbeitete sich zwei gute Gelegenheiten, darunter ein Lattentreffer von Stefan Tuschl.
Nach dem Seitenwechsel gelang der SG ein schneller Torerfolg. In der 39. Minute schloss Johannes Mayr einen Konter erfolgreich zum 3:1 ab.
Die Hoffnung auf eine Wende hielt jedoch nicht lange an. Unmittelbar nach Wiederanpfiff (40. Minute) stellte Firnhaberau mit dem Tor zum 4:1 den alten Abstand wieder her.
Zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau führten dazu, dass die SG in der Schlussphase den Druck nicht mehr erhöhen konnte. In der verbleibenden Spielzeit fielen keine weiteren Treffer, so dass der TSV Firnhaberau die Punkte verdient behielt.
Positiv hervorzuheben ist der Kampfgeist in der zweiten Halbzeit, die – für sich genommen – 1:1 endete. Das nächste Spiel in Gersthofen bietet sehr ähnliche Rahmenbedingungen: Ein spielstarker Gegner und Kunstrasen. Die heutigen Erfahrungen sind somit (trotz Niederlage) wichtig und helfen uns bei der Vorbereitung auf den nächsten Gegner.
Bericht Andreas Sausenthaler
